Maximilian Hinz

Geburtstag:   30.04.1986

Geburtsort:   Schwerin (MV)

Wohnort:      Bad Zwischenahn (NDS)

 

Wann hast du mit dem Windsurfen angefangen?

 

Das ganze ging 1999 los, als meine Eltern mir einen Surfkursus im Sommerurlaub in Dänemark spendiert haben. Ich erinnere mich noch genau wie mein Vater zu meiner Mutter gesagt hat "Weist du was du damit nun angerichtet hast?!" - Sie wusste es nicht, er sah es alles kommen ;).

 

Was machst du außer Windsurfen?

 

Wellenreiten, Wakeboarden und auch mal gerne Kiten.

 

Lieblingsbedingungen:

 

25 Knoten Sideshore von Links

 

Lieblingssegel:

 

North Sails Ice 4,7

 

Lieblingsboard

 

Starboard Acid 74

 

 

 

Meine Gedanken über den Surfsport im allgemeinen

Surfen, egal ob Windsurfen, Wellenreiten oder Kiten sollte nicht auf den Lifestyle reduziert werden. Kleine Popper die sich nur der looks wegen auf's Board stellen, haben meiner Meinung nach nichts begriffen und im Wasser nichts verloren (mir rauscht das Bild einer Kiterin komplett in Pink gekleidet mit fettem Goldgürtel um der Hüfte und Zigarette in der Schnauze durchs Bild ... auf dem Wasser!!!! HALLLO?!). Besonders deswegen, weil es meistens eben jene sind, die von gegenseitiger Rücksichtnahme auf dem Wasser keine Ahnung haben und Unruhe verursachen.

 

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Die Hawaiianer haben das Wellenreiten vor rund 2000 Jahren erfunden, aus dem Verlangen heraus etwas zu finden, dass einem möglich macht sich sehlisch zu regenerieren.
Am Anfang ging es beim Surfen auch für mich hauptsächlich darum mich zu pushen und besser als andere zu sein, doch ich habe für mich gelernt, dass es nicht um die Größe der Welle geht, die stärke des Windes, oder ebend besser zu sein als der andere, denn letztlich geht es einem doch nur darum das Element Wasser zu genießen ... jeder auf seine Weise, ganz gleich ob nun Wellenreiter, Windsurfer oder Kitesurfer. Man kann beobachten, dass es immer öfter zu Rivalitäten der verschiedenen Disziplinen auf dem Wasser kommt, im Wettlauf um die besten Wellen oder einfach den besten Platz auf dem Wasser ... Mann sollte es mit Musikern vergleichen: ein Jazzmusiker und ein Rockmusiker machen verstehen sich untereinander und auch wenn der Stil oder Geschmack des einen vielleicht nicht des anderen Ding ist, verstehen und respektieren sie sich doch gegenseitig weil sie trotz aller Unterschiede doch das eine große Thema gemein haben. In unserem Sport sollte es das gleiche sein. Jeder in unserer Gruppe genießt seinen Sport und seine Bedingungen ... der Begriff Waterman wird häufig mit Extremsurfern in Verbindung gebracht, ich denke er beschreibt die Vielseitigkeit wie man Spass im Meer haben kann. Dieser Ansatz kann es Surfern aller Disziplinen einfacher machen untereinander auszukommen. Für mich war es ein Prozess in dem ich gelernt habe jede Menge Respekt und Wertschätzung für andere Sportarten und Sportler zu haben.

Wir sehen uns auf dem Wasser!

pura vida