Vom 12.10. bis zum 19.10.2008 ging es für Lennart, seine Mutter Heike, Schwester Inga und mich auf nach Hindeloopen am Ijselmeer um ein paar windige Herbsttage zu verleben.

Wir trafen uns bereits am Vorabend der geplanten abfahrt um das Auto vorzubereiten und zu beladen. Nach einem Power- Abendessen und einer Endlosschleife an Windsurfvideos konnte dann von unzähligen Spocks und der gleichen mehr geträumt werden.

Am nächsten Morgen konnte das Frühstück dementsprechend natürlich nicht schnell genug vertilgt werden, nach letztem checken der Spanngurte ging es ab richtung Niederlande.

Nach guten 2 Stunden fahrt konnten wir dann auch schon unser Domizil auf dem Campingplatz in Hindeloopen in beschlag nehmen. Ein Mobilheim war für die folgenden Tage unsere Behausung.

Der Surfspot in Hindeloopen begrüßte uns noch am selben Nachmittag mit Sonnenschein, angenehmen 17°C und einer leichten Briese die zum leichtwind Freestylen einlud. Zum abendessen bereitete ich dann meine Leib- und Magenspeise zu: Paprika Cremésauce mit Nudeln und Schinken.

Die nächsten Tage ließ uns der Wind leider im Stich, sodass wir nur an unseren Leichtwind Tricks feilen und in den Wellen auf den Sandbänken spielen konnten. Die Durststecke sollte am Mittwoch Abend ein ende haben. Nachdem wir es schon fast aufgegeben hatten, legte der wind gegen 16 Uhr doch nochmal ordentlich zu. Mein 5,6er war ordentlich befeuert und auch Lennart hatte mit seinem 6,0er ordentlich zu tun. Leider mussten wir feststellen, dass Hindeloopen für Freestyle denkbar ungeeignet ist, da es furchtbar kabbelig ist. Allerdings bieten die Wellen viel Sprungpotential. Man munkelt das an diesem Abend so mancher Frontloopversuch über den Wellen von Hindeloopen zu bestaunen war.

Nach einer ca. zwei- Stündigen Session schleppten Lennard und ich unsere Müden Leiber und unser Material sichtlich zufrieden zurück über den Deich. Am nächsten Tag hatten wir nach dem Frühstück beschlossen, den Surfspot Workum etwas weiter nördlich auszuprobieren, da dieser laut Lennart über bessere Freestylebedingungen verfügen sollte. Tatsächlich bietet der Spot durch eine Lange Sandbank eine Art Lagune mit richtig schönem Flachen Wasser für Slidingmoves, weiter draußen auf der Sandbank fanden wir eine coole Welle zum Springen und auch ein ganz klein wenig abreiten.

Der Tag begann mit super Wind für's 5,6er und später  legte er noch mal richtig für's 4,7er zu.

Die weiteren Tage waren dann wieder bis auf einige Böen am Samstag vom Leichtwind gezeichnet. Dennoch war es eine super geile Zeit in Holland. Es war für mich bestimmt nicht das letzte mal.