Am Dienstag 21.10. erreichte mich abends über ICQ eine kurze aber sehr prägnante Nachricht: „Donnerstag 30 Knoten aus Süd- west auf Rømø! Bist du dabei?“
Da ich zufällig genau in dieser Woche Urlaub hatte und mein Durst nach Wellen nicht hätte größer sein können, war die Sache für mich geritzt!
Am Donnerstag um 7:30 saßen dann Simon und ich auch schon mit samt unserem Wavematerial im Büssli auf dem Weg in Richtung Dänemark. Die Fahrt verlief ohne Probleme, so dass wir schon um 12:30 unsere Severne S1 in 4,7 und 5,0m² aufriggen konnten.
Die Bedingungen waren herrlich! Die Sonne schien und die Temperatur lag bei angenehmen 14 Grad, dazu zwei bis zweieinhalb Meter Welle und gerade genug Wind um den Shorebreak bequem zu überqueren. Unsere Session beendeten wir erst, als schwindendes Sonnenlicht uns dazu zwang.
Nachdem wir uns zwischen unseren nassen Surfklamotten im Bus die Nacht um die Ohren gehauen hatten, fanden wir uns um 08:30 wieder am Strand ein und ... WOW!!! Von den Masten derer, die bereits auf dem Wasser waren, war nicht mehr viel zu sehen. Dementsprechend konnte nach einem kleinen Frühstück das Aufbauen der Segel nicht schnell genug gehen. 4,7 war jetzt sehr gut angepustet und den Shorebreak zu überwinden war jetzt eine Sache guten Timings. Teilweise bescherte uns der Kopf hohe manchmal hohl brechende Shorebreak heiße Waschgänge und manchmal auch große Höhenflüge.
Gegen Mittag waren wir ausgepowert und unser Zeitkonto ausgereizt, also war es an der Zeit abzubauen und den Weg zurück anzutreten.
Auf dem Weg konnten wir es uns nicht verkneifen noch einen original dänisches Bøf Sandwich zu verputzen.

Viel Spaß beim Bilder schauen. Aufgrund des mangelnden Zooms konnten leider keine Detailaufnahmen machen :(